Als Terrassenbelag kommen mehrere Materialien in Frage, beispielsweise Holz oder Fliesen. Aber auch Terrassenplatten aus Naturstein, Kunststein oder Beton erfreuen sich großer Beliebtheit. wood-926070_640Und wie der Heimwerker Terrassenplatten aus beispielsweise Beton selbst verlegen kann und worauf es dabei zu achten gilt, wird im Folgenden erklärt. Möchte der Heimwerker Terrassenplatten auf seiner Terrasse verlegen, stehen dafür mehrere Vorgehensweisen zur Auswahl. Nun wird das Verlegen der Platten auf einem festen Untergrund erklärt.

 

Terrassenplatten auf einem festen Untergrund verlegen

 

Bevor die Terrassenplatten auf einem festen Untergrund verlegt werden können, muss überprüft werden, ob der Untergrund ausreichend tragfähig ist und ein leichtes Gefälle aufweist. Das Gefälle ist erforderlich, damit Wasser ungehindert ablaufen kann. Andernfalls würde Wasser, das durch die Fugen eindringt, die Konstruktion durchfeuchten und dies würde langfristig zu Schäden führen. Weist der Untergrund kein Gefälle auf, wird zunächst eine Estrichschicht mit etwa zwei Prozent Gefälle verlegt. Ist bereits ein ausreichendes Gefälle vorhanden, wird der Untergrund gesäubert und lose Teilchen werden entfernt. Das Verlegen der Terrassenplatten kann dann entweder auf Splitt, mithilfe von Mörtel oder auf Plattenlagern erfolgen.

 

Um die Terrassenplatten auf Splitt zu verlegen, wird der Untergrund mit einer rund 5cm hohen Splittschicht abgedeckt. Diese Schicht wird gerade und gleichmäßig abgezogen, wobei auch hier das Gefälle eingehalten werden muss. Das Verlegen der Terrassenplatten beginnt an der Hauswand oder einer wichtigen optischen Begrenzungslinie. Zunächst werden dabei ganze Platten verwendet. Je nach Stärke der Terrassenplatten beträgt die Fugenbreite 3 bis 5mm, wobei allein schon aus optischen Gründen ein paralleler Fugenverlauf eingehalten werden sollte. Um gleichmäßige Fugen sicherzustellen, werden Fugenkreuze verwendet. Im Baumarkt sind Fugenkreuze erhältlich, diese verbleiben in den Fugen.

 

Sind alle Platten verlegt, können die Fugen in mehreren Schritten mit Fugensand verfüllt werden. Der Fugensand wird dabei trocken, also ohne Zugabe von Wasser, in die Fugen gekehrt. Möglich ist aber auch, die Fugen nicht mit Sand zu verfüllen, sondern offen zu lassen. Um ein Verrutschen der Terrassenplatten im Randbereich zu verhindern, können etwas Erdreich aufgefüllt, verzinkte Metallprofile aus Lochblech gesetzt oder dekorative Steine platziert werden.

 

Terrassenplatten auf Mörtel verlegen

 

Auf jede Terrassenplatte wird der Mörtel dabei als Klecks jeweils in den Ecken und auf die Plattenmitte aufgetragen. Anschließend werden die Platten auf dem Untergrund positioniert und mittels Gummihammer und Wasserwaage ausgerichtet. Verlegt werden die Terrassenplatten mit 3 bis 5mm breiten Fugen, um Unebenheiten, ein Verrutschen der Platten oder Schäden zu vermeiden, sollte die Terrassenfläche erst betreten werden, wenn der Mörtel vollständig abgebunden hat.

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